
In mancher Hinsicht unterscheidet sich Budapest nicht groß von anderen Metropolen in Europa. Wer vor Mitternacht weggeht, der wird unweigerlich auf fast leere Clubs und Discos treffen. Eine Lektion welche ich auch erst wieder lernen musste. Dennoch hatten meine Mitbewohner und ich mächtig Spaß bei der Semester-Eröffnungsparty im School-Club.
Allerdings wissen wir jetzt auch, warum eine Teilnahme bei DSDS ein aussichtsloses Unterfangen wäre.
BENNY.BC - 7. Sep, 23:26
Wer schon immer mal wissen wollte, über was sich Medizin-Studenten beim Frühstück unterhalten, der darf gerne mal bei uns in der WG vorbei kommen. Als ich heute Morgen mit meinen beiden Mitbewohnern am Frühstückstisch saß, da haben die zwei tatsächlich angefangen, über chemische Verbindungen zu diskutieren. Hallo, wie krank ist das denn? Zwar weiß ich jetzt, dass die chemische Formel für Glycerin CH2OH-CHOH-CH2OH ist, aber es gibt auch ein Leben neben dem Studium, oder ?
BENNY.BC - 6. Sep, 23:15
Heute habe ich mich zum ersten Mal in den Großstadt-Dschungel gewagt. Und prompt hat Murphy zu geschlagen. Was schief gehen konnte, ging schief.
Eigentlich wollte ich zur Uni, aber mit dieser verf***** Wegbeschreibung war das einfach nicht möglich. Ich bin in den Bus eingestiegen und anstatt an der Uni bin ich am Ausgangspunkt wieder angekommen. Ich kann nur hoffen, dass die Damen und Herren in „Fluch der Karibik“ besser Karten haben, ansonsten sehe ich schwarz für Johnny Depp im dritten Teil.
Anstatt mir meinen Stundenplan abzuholen, bin ich zum ersten Mal in meinem Leben in eine Filiale eine skandinavischen Möbelgiganten gegangen. Ich hoffe, es wird der einzige Einkauf bei Ingvar Kamprad bleiben. Es ist wie der Besuch in einem Hardrock Cafe. Man muss sie mal gesehen haben, aber es gibt sie überall auf der Welt.
BENNY.BC - 4. Sep, 22:43
Wer bei Ungarn noch an "50-Cent-Bier" oder billige Markenklamotten denkt, der hat sich getäuscht. Man muss ganz schön aufpassen, was und wo man einkauft. Vor allem Markenartikel sind in Ungarn verhältnismäßig teuer. Kellogg´s und Rasierklingen sind zwei Negativ-Beispiele. Selbst der McDonald´s ist mit fast 4 Euro für ein Maxi-Menü schon fast so "preiswert" wie in Deutschland.
Mein gestriger Einkauf:
Haribo (deutsche Verpackung) 250 HUF
Duplo / 450 HUF
Cola (2,0 L) 295 HUF
Sprudel (1,5 L) 120 HUF
Duschgel 290 HUF
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Summe 1405 HUF = ca. 5,10 Euro.
Umrechnungskurs (275HUF/EUR)
Dennoch: Das Bier ist mit rund 250 - 400 HUF in der Kneipe immer noch billiger als bei uns.
BENNY.BC - 2. Sep, 22:10
Wer hätte gedacht, dass eine Wohnungssuche in Budapest so einfach sein kann. Ich hatte schon Angst, dass ich die Nächte unter einer Donau-Brücke verbringen müsste. Nachdem ich bereits gestern Abend eine Wohnung angeschaut habe, bin ich heute bereits fündig geworden. Die Wohnung liegt nur zwei Minuten von einem riesigen Einkaufszentrum und einem 24-h McDonalds entfernt. „Ich liebe es“
Nach dem der Vermieter recht unkompliziert und nett war, haben wir gleich den Mietvertrag fertig gemacht, ich habe ihm die Miete und die Kaution in die Hand gedrückt und bin noch am gleichen Tag eingezogen.
Meine neue Mitbewohner Teresa und Dominik habe ich auch gleich kennen gelernt. Die beiden studieren Medizin und haben sogar beide den Rettungssanitäter. Falls ich krank werden sollte, dann bin ich in guten Händen.
BENNY.BC - 1. Sep, 21:42
Fast ein halbes Jahr habe ich auf diesen Tag gewartet. Bin heute nach Budapest geflogen, wo ich das nächste halbe Jahr an der Budapest Business School verbringen werde. Wer hinter diesem hochtrabenden Namen eine private Uni vermutet, der liegt falsch. "Budapesti Gazdasági Főiskola" ist die offizielle Bezeichnung für eine von vielen staatlichen Unis in der Hauptstadt Budapest, wobei die Stundenten ihre Uni nur als "Kulker" bezeichnen.
Habe mich auf dem Weg zum Flughafen (MUC) noch mit einer ehemaligen Kommilitonin getroffen, welche inzwischen Tiermedizin in München studiert.
In Budapest wurde ich zwar nicht mit militärischen Ehren und vom Regierungschef persönlich empfangen, aber immerhin wurde ich von Andrea, einer zukünftigen Mitstudentin abholt und ins Hotel gebracht. Andrea gehört zur „Student Exchange Group“, welche sich um alle Austausch-Studenten kümmern. Wäre man jetzt boshaft, dann würde ich sagen, sie machen dass, was eigentlich Aufgabe des Int. Departments wäre.
Abends waren wir noch weg und ich habe erste Kontakte mit anderen Erasmus-Studenten geknüpft.
BENNY.BC - 31. Aug, 20:54